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Lego baut ab

MINIMAX VIKING Der dänische Clan steigt vorzeitig bei dem Brandschutzspezialisten aus.

CEO HOF­MANN Zu feu­rig für die küh­len Dä­nen

Als Mi­ni­max-Vi­king-Chef Klaus Hof­mann (50) vor vier Jah­ren den Lego-Eig­ner­clan Kris­ti­an­sen als In­ves­tor an Bord nahm, glaub­te er sich in der bes­ten al­ler Wel­ten an­ge­kom­men. Nach 13 Jah­ren mit ver­schie­de­nen, häu­fig wech­seln­den Pri­va­te-Equi­ty-Ge­sell­schaf­tern si­cher­te das Fa­mi­ly Of­fice aus dem Le­go­land dem Bad Ol­des­lo­er Brand­schutz­spe­zia­lis­ten ein lang­fris­ti­ges Com­mit­ment zu, wo­mög­lich so­gar ein le­bens­lan­ges. Der frü­hest­mög­li­che Aus­stieg war ver­trag­lich auf das Jahr 2022 fi­xiert.

So lan­ge hal­ten es die Dä­nen und Hof­mann nun doch nicht mit­ein­an­der aus. So­eben ver­ein­bar­te man, sich zu tren­nen. Das 29,4-Pro­zent-Pa­ket der Le­go­län­der über­nimmt der bis­he­ri­ge 42-Pro­zent-Ge­sell­schaf­ter In­ter­me­dia­te Ca­pi­tal Group (ICG), und da­mit er­neut ein Pri­va­te-Equi­ty-Haus. Die be­hä­bi­gen Dä­nen und der um­trie­bi­ge Un­ter­neh­mer, das pass­te ein­fach nicht zu­sam­men.

Vor al­lem räch­te sich, dass Hof­mann mit den Dä­nen, ICG und der frü­he­ren Vi­king-Eig­ner­fa­mi­lie Groos drei Min­der­heits­eig­ner in der Fir­ma hat­te, von de­nen kei­ner den Lead über­neh­men und ent­schei­den woll­te. „Ich hat­te zum ers­ten Mal das Ge­fühl, dass die Ge­sell­schaf­ter­struk­tur dem Un­ter­neh­men scha­den könn­te“, sagt Hof­mann, der mit sei­nem Top­ma­nage­ment bis­her etwa 15 Pro­zent der An­tei­le hielt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.