ABSTEIGER

Manfred Hückel

muss bei Red Bull gehen.

Man­fred Hü­ckel (51) galt ein­mal, und zwar ziem­lich lan­ge, als aus­sichts­reichs­ter Kan­di­dat für die Nach­fol­ge von Red-Bull-Al­lein­herr­scher Diet­rich Ma­te­schitz (74). Bis Kon­zern­ju­rist Vol­ker Viecht­bau­er (53) dem Ver­triebs­chef vor Wo­chen mit­teil­te, er sei nicht mehr er­wünscht. Grün­de wuss­te Viecht­bau­er nicht mit­zu­tei­len, au­ßer der Tat­sa­che, dass der Pa­tri­arch dies so wol­le. Seit­dem wird ge­rät­selt, was es mit der ab­rup­ten Tren­nung auf sich hat – zu­mal Red Bull die Per­so­na­lie nicht mal be­stä­tigt.

Da­bei war Hü­ckel als Mit­ar­bei­ter Num­mer 14 zen­tra­ler Be­stand­teil des Er­folgs. Der Ma­na­ger mit Dok­tor­hut, der ne­ben­her die Eli­te­schu­le in St. Gil­gen führt und an drei Uni­ver­si­tä­ten lehrt, hat Aus­dau­er und woll­te bis weit über das Ren­ten­al­ter hin­aus für Red Bull ar­bei­ten. Ge­ra­de erst hat er mit ei­ner Zeit von 11 Stun­den, 56 Mi­nu­ten und 6 Se­kun­den den Iron­man in Ha­waii ab­sol­viert.

Er ist nicht das ers­te Op­fer, dem Ober­bul­le Ma­te­schitz die Hör­ner zeigt, viel­leicht aber das pro­mi­nen­tes­te. Den Pa­tri­ar­chen sol­len Hü­ckels En­ga­ge­ments ab­seits der Fir­ma zu­neh­mend ge­nervt ha­ben. Nie­mand von Red Bull darf in der Öffent­lich­keit ste­hen – und schon gar nicht über der Mar­ke. Das sol­len Ga­brie­le We­ber-Trink­fass (Head of In­ter­na­tio­nal Brand Ma­nage­ment) und de­ren Mann Mar­cus We­ber (Head of Glo­bal Mar­ke­ting) Ma­te­schitz in Er­in­ne­rung ge­ru­fen ha­ben. Das Ge­spann ge­hört zu sei­nen wich­tigs­ten Ver­trau­ten.

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