NAMEN UND NACHRICHTEN

Next Level

BOSCH Der Technologiekonzern baut einen möglichen Nachfolger für Volkmar Denner auf.

VI­SI­ON DEN­NER Der Bosch-Chef ar­bei­tet an ei­nem Tech­kon­zern made in Ger­ma­ny

Frü­her be­gann man sein Ar­beits­le­ben beim Bosch; und wenn nichts vom Ka­li­ber ei­ner Welt­wirt­schafts­kri­se oder ei­nes Welt­kriegs da­zwi­schen­kam, blieb man bis zur Ren­te bei dem schwä­bi­schen Tech­no­lo­gie­kon­zern. Wer in die Ge­schäfts­füh­rung des welt­größ­ten Au­to­zu­lie­fe­rers ein­tre­ten woll­te, der muss­te nicht nur be­gabt sein und flei­ßig, son­dern auch treu wie ein Hir­ten­hund. Das galt für den letz­ten Chef, Franz Feh­ren­bach (69), ge­nau­so wie für den ak­tu­el­len, Volk­mar Den­ner (61).

Doch selbst bei ei­nem so bo­den­stän­di­gen Kon­zern wie Bosch ha­ben sich die Zei­ten ge­än­dert. Füh­rungs­kräf­te wech­seln mun­ter zu Kon­kur­ren­ten, ein Ro­land-Ber­ger-Be­ra­ter steigt di­rekt als Ge­schäfts­füh­rer ein; und ein ehe­ma­li­ger McK­in­sey-Be­ra­ter (ver­rückt, oder?) könn­te der nächs­te Bosch-Chef wer­den: Ste­fan Har­tung (52), seit 2004 im Haus. Mehr Dis­rup­ti­on geht fast nicht.

Zwar läuft Den­ners CEO-Ver­trag noch vier Jah­re, doch nach dem jüngs­ten Um­bau der Ge­schäfts­füh­rung gilt Har­tung als Fa­vo­rit für die Nach­fol­ge. Der Ma­schi­nen­bau­in­ge­nieur durch­lief fast den ge­sam­ten Kon­zern. Er stieg ein bei den Haus­ge­rä­ten, war da­nach zu­stän­dig für Bohr­ma­schi­nen (Power Tools) und zu­letzt in der Ge­schäfts­füh­rung ver­ant­wort­lich für die ge­bün­del­ten Spar­ten In­dus­trie- und En­er­gie­tech­nik mit ins­ge­samt gut zwölf Mil­li­ar­den Euro Um­satz.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2018.