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DIE ALLIANZ BIN ICH

ALLIANZ Vor drei Jahren trat Konzernchef Oliver Bäte als digitaler Erneuerer an. Stattdessen optimiert er vor allem Kosten und Aktienkurs – zulasten von Substanz und Hauskultur.

AGENT PRO­VO­CA­TEUR Nach sei­nem Start im Früh­jahr 2015 setz­te Al­li­anz-Chef Oli­ver Bäte ei­nen Kul­tur­bruch in Gang, der so man­che schon an die Deut­sche Bank in der Zeit un­ter Jo­sef Acker­mann den­ken lässt

Als Oli­ver Bäte (53) Mit­te März sei­ne Büh­ne in der Mün­che­ner Kö­nig­in­stra­ße be­tritt, wird den Füh­rungs­kräf­ten der Al­li­anz buch­stäb­lich schwarz vor Au­gen. Se­kun­den spä­ter for­men sich zehn wei­ße Groß­buch­sta­ben zu ei­ner kryp­ti­schen Bot­schaft.

SMPLC­TY WNS kön­nen die rund 250 Ma­na­ger schließ­lich ent­zif­fern, die sich für die kom­men­den drei Tage zum Tref­fen der Top­füh­rungs­kräf­te ein­ge­fun­den ha­ben. Als ob durch das Weg­las­sen von Vo­ka­len ir­gend­et­was ein­fa­cher wür­de.

Das Leit­mo­tiv ver­schwin­det von der Wand, und Bäte dankt für den Bei­trag, den je­der im Raum zum Ak­ti­en­kurs bei­ge­steu­ert hat: 22 Pro­zent Plus zwi­schen Ja­nu­ar und De­zem­ber 2017. Es ist das High­light des Ta­ges. Viel mehr zu be­klat­schen gibt es nicht. Denn die an­de­ren Zie­le sei­ner zum Amts­an­tritt vor drei Jah­ren for­mu­lier­ten Re­ne­wal Agen­da hat Bäte weit­ge­hend ver­fehlt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2018.