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Die Koffein­süch­tigen

REIMANN Die reichste Sippe der Republik hat binnen wenigen Jahren ein globales Kaffeeimperium geschaffen. Doch nun mehren sich die Alarmzeichen: Die Nettoverschuldung steigt sprunghaft, zugleich schlägt Konkurrent Nestlé mit Wucht zurück.

Es mag eine Freu­de sein, für die Fa­mi­lie Rei­mann zu ar­bei­ten. Loh­nend ist es al­le­mal. Nie­mand be­zahlt sein Spit­zen­per­so­nal bes­ser als der reichs­te Clan Deutsch­lands. Des­sen Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft JAB Hol­ding hat 2017 ei­ner über­schau­ba­ren An­zahl von Füh­rungs­kräf­ten mehr als 600 Mil­lio­nen Euro an Ge­häl­tern und Op­tio­nen spen­diert.

Den Groß­teil stri­chen Pe­ter Harf (72) so­wie sei­ne bei­den Part­ner Bart Becht (61) und Oli­vier Gou­det (53) ein. Die drei sind mitt­ler­wei­le selbst Mil­li­ar­dä­re.

Das Trio wirkt wie auf­ge­putscht, wie Män­ner im Kof­fein­rausch. Im Quar­tals­rhyth­mus kau­fen sie Un­ter­neh­men, oft­mals mit zwei­stel­li­gen Mil­li­ar­den­ein­sät­zen und ei­nem Pre­mi­um für die Alt­ak­tio­nä­re von bis zu 80 Pro­zent. Der Wert der Neu­er­wer­bun­gen wird in den Bü­chern nicht sel­ten hoch­ge­schrie­ben, wo­mit – an­ge­neh­mer Ne­ben­ef­fekt – das Ei­gen­ka­pi­tal steigt und so­mit die Ent­loh­nung der obers­ten Rei­mann-An­ge­stell­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2018.