ABENDS IM

„Freigeist“, Göttingen

Ein Stück New York im beschaulichen Universitätsstädtchen.

NIE­DER­SACH­SENS „NOBU“ Ja­pa­nisch-süd­ame­ri­ka­ni­sche Fu­si­on-Kü­che im Wohn­zim­mer-Look der 50er Jah­re

Hän­ge­mat­ten, Bam­bus, dunk­ler Sand und Son­nen­se­gel, auf der Dach­ter­ras­se legt schon mal ein DJ auf. Das Re­stau­rant „In­tuu“ im Erd­ge­schoss lie­fert bes­te ja­pa­nisch-süd­ame­ri­ka­ni­sche Kü­che, die Bar „Her­ba­ri­um“ avant­gar­dis­ti­sche Kräu­ter­mix­tu­ren. Skan­di­na­vi­sches De­sign, Cock­tails wie in New York – für sein drit­tes „Frei­geist“-Ho­tel hat Ge­org Ro­sen­tre­ter die Welt ins be­schau­li­che Süd­nie­der­sach­sen ge­holt, di­rekt ge­gen­über dem ge­ra­de ent­ste­hen­den Fo­rum Wis­sen der Uni.

Sei­ne Ge­ne­ral Ma­na­ge­rin hat lan­ge auf Mau­ri­ti­us ge­ar­bei­tet, hin­ter der Bar steckt das Er­folgs­team Drink- so­lo­gy aus Bel­fast, das schon das „Dead Rab­bit“ in New York ent­wor­fen hat, 2016 die bes­te Bar der Welt. Und der Koch, Alex­an­der Zin­ke (40), hat vie­le Jah­re in den bes­ten Häu­sern hin­ter sich, im „Sa­voy“, „Nobu“, „Conn­aught“, „Burj al Arab“, er hat schon für die Queen und den Scheich von Du­bai ge­kocht.

Auf der Kar­te steht Poke, das Hips­ter-Health-Food aus Ha­waii, ro­her Thun­fisch, Reis, Wa­sa­bi oder auch Tin­ten­fisch aus dem Holz­koh­le­ofen. Das Gan­ze zwi­schen Bam­bus­leuch­ten, ma­rok­ka­ni­schen Flie­sen und Ming-Scha­len. Der Clou aber ist die Bar mit der grü­nen Kräu­ter­wand, wo fri­sche Zu­ta­ten ge­zupft wer­den. Die Drinks sind nach The­men ge­ord­net: Sa­men, Erde, Blatt, Holz, Blü­te, Frucht, man ar­bei­tet mit dem Bo­ta­ni­schen Gar­ten zu­sam­men. Das Wis­sen­schafts­mo­tiv wird durch­ge­zo­gen: Die Rech­nung kommt in ei­nem Blatt mit ein­ge­kleb­tem Ex­po­nat und Her­b­ar­be­leg. 1

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