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Alarmstufe Rot

ALDI NORD Der Discounter stürzt im Heimatmarkt in die Verlustzone. Die Familie muss eventuell Geld nachschießen.

RIS­KAN­TE STRA­TE­GIE Aldi Nord will ra­di­kal um­bau­en. Grei­fen die Re­for­men nicht, ge­rät der Dis­coun­ter tie­fer in den Ab­wärts­sog.

Im Som­mer 2017 woll­te der Dis­coun­trie­se Aldi Nord den Muff der Ver­gan­gen­heit mit ei­nem gi­gan­ti­schen Kraft­akt be­sei­ti­gen. Der Aldi-Erbe Theo Al­brecht ju­ni­or (68) kün­dig­te das größ­te In­ves­ti­ti­ons­pro­gramm der Un­ter­neh­mens­ge­schich­te an.

Theo, sei­ne kürz­lich ver­stor­be­ne Mut­ter Cil­ly und die Fa­mi­lie sei­nes to­ten Bru­ders Bert­hold ge­neh­mig­ten 5,2 Mil­li­ar­den Euro; sie woll­ten Tau­sen­de Fi­lia­len mo­der­ni­sie­ren und die Ex­pan­si­on vor­an­trei­ben.

Aldi Nord soll­te schö­ner und vor al­lem pro­fi­ta­bler wer­den. Da­für wa­ren die Ei­gen­tü­mer so­gar be­reit, das Kon­zept ih­rer Kol­le­gen im Süd­reich der Ein­zel­han­dels­ket­te weit­ge­hend zu ko­pie­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.