NAMEN UND NACHRICHTEN

Opel, c'est moi

PSA/OPEL Wie Konzernchef Carlos Tavares durchregiert und das Management zermürbt.

LE PRÉSI­DENT Car­los Ta­va­res nimmt kei­ne Rück­sicht

Der 6. De­zem­ber war der Tag der Gelb­wes­ten in Rüs­sels­heim. Opel-ChefMi­cha­el Loh­schel­ler (50) hat­te zum Town­hall-Mee­ting in die Kon­zern­zen­tra­le ge­la­den, vor Jah­res­en­de woll­te er noch ein­mal über die Sa­nie­rungs­er­fol­ge in­for­mie­ren.

Die Stim­mung in­des hat­te we­nig Vor­weih­nacht­li­ches. Das Foy­er des Opel-Hau­ses war über­füllt, Loh­schel­ler wur­de eben­so aus­ge­buht wie Ar­beits­di­rek­to­rin Anke Fel­der (46) und Ent­wick­lungs­chef Chris­ti­an Mül­ler (49); vie­le der Be­schäf­tig­ten tru­gen gel­be Si­cher­heits­wes­ten, wie die De­mons­tran­ten ge­gen Frank­reichs Prä­si­den­ten Em­ma­nu­el Ma­cron (41).

Auch bei Opel herrscht Aus­nah­me­zu­stand, die Opelaner pro­tes­tie­ren vor al­lem ge­gen ih­ren wah­ren Pré­si­dent. Der heißt Car­los Ta­va­res (60), sitzt in Pa­ris und ist ein Su­per­star der fran­zö­si­schen Wirt­schaft. Er hat den Au­to­kon­zern PSA sa­niert, im letz­ten Som­mer Opel über­nom­men und da­mals Be­leg­schaft und Po­li­tik mit dem Ver­spre­chen be­ru­higt: „Opel bleibt deutsch!“

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.