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Gefährliche Stromschläge

EON/RWE Der Widerstand gegen den Deal formiert sich, Kartellklagen drohen.

KAMPF­BE­REIT EU-Wett­be­werbs­hü­te­rin Mar­g­re­the Ves­ta­ger

Keine Frau und auch kein Mann hat mehr Ein­fluss auf die Wirt­schaft in Eu­ro­pa alsMar­g­re­the Ves­ta­ger (50). An Trau­te man­gelt es der Dä­nin oh­ne­hin nicht. Die Kom­mis­sa­rin für Wett­be­werb hat we­der Scheu vor Goog­le noch vor App­le.

Dem­nächst liegt ihr ein wei­te­rer spek­ta­ku­lä­rer Fall zur Ent­schei­dung vor. Im Ja­nu­ar wer­den die En­er­gie­rie­sen Eon und RWE ihr Bünd­nis wohl of­fi­zi­ell bei den Kar­tell­be­hör­den an­mel­den. Bis zum Som­mer 2019 er­hof­fen die Chefs Jo­han­nes Teyssen (59; Eon) und Rolf Mar­tin Schmitz (61; RWE) eine Frei­ga­be ih­res ver­we­ge­nen Vor­ha­bens.

Auch wenn nie­mand mit ei­nem grund­sätz­li­chen Ver­bot rech­net, so wird es mäch­tig Ärger ge­ben und in der Fol­ge wohl auch zahl­rei­che Kla­gen. Läuft es schlecht für Teyssen und Schmitz, kön­nen sich die Pro­zes­se über meh­re­re Jah­re hin­zie­hen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.