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Sweden calling

LUFTHANSA Finanzchef Svensson bleibt – nicht mehr lange.

NORD­LICHT Svens­son denkt an Heim­kehr

Ent­span­nung in der Luft­han­sa-Zen­tra­le. Mo­na­te­lang hat­ten Auf­sichts­rä­te wie auch Top­ma­na­ger er­heb­li­che Zwei­fel, ob der an­er­kann­te und be­lieb­te Fi­nanz­vor­standUl­rik Svens­son (57) noch län­ger an Bord bleibt. Der Schwe­de hat­te in­tern wie­der­holt deut­lich ge­macht, dass er nach ei­ner lan­gen und auf­rei­ben­den Kar­rie­re das Ende sei­nes Be­rufs­le­bens ins Auge fasst (sie­he auch mm 12/​2018). Nun ist klar: Er bleibt – al­ler­dings nicht mehr sehr lan­ge.

Svens­son hat ver­kün­det, dass er sei­nen ak­tu­el­len Vor­stands­ver­trag, der Ende 2019 aus­läuft, ver­län­gern wird. Be­reits auf der nächs­ten Auf­sichts­rats­sit­zung am 13. März soll er ei­nen neu­en Kon­trakt be­kom­men, den er so­fort un­ter­schrei­ben will.

Luft­han­sa-Chef Cars­ten Sp­ohr (52) muss sich trotz­dem mit ei­ner Neu­be­set­zung des Fi­nanz­pos­tens be­schäf­ti­gen. Denn an Svens­sons Le­bens­pla­nung hat sich grund­sätz­lich nichts ge­än­dert. Er will sei­ne Kar­rie­re nicht ma­xi­mal aus­deh­nen, son­dern bei­zei­ten in sei­ne Hei­mat zu­rück­keh­ren. Das zeigt schon ein Ver­trags­de­tail. Der neue Kon­trakt soll nur über drei Jah­re lau­fen, nicht wie sonst bei Zweit­ver­trä­gen über fünf Jah­re. Zu­dem ist ziem­lich si­cher, dass der obers­te Kas­sen­wart sei­ne Amts­zeit nicht voll aus­schöp­fen wird. In­si­der hal­ten es für gut mög­lich, dass er schon frü­her ge­hen könn­te, etwa Ende 2020.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.