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„Das ist der Wow-Faktor“

INTERVIEW Die Jury des manager magazins hat Bill McDermott zum Manager des Jahres gewählt. Hier erklärt der SAP-Chef, wie er den Softwarekonzern in das wertvollste Unternehmen Deutschlands verwandelt hat. Und warum das Beste noch kommt.

Gleich zur Be­grü­ßung gibt SAP-Vor­stands­vor­sit­zen­der Bill Mc­Der­mott (57) eine Kost­pro­be sei­nes durch und durch ame­ri­ka­ni­schen En­thu­si­as­mus. „Das ist mein schöns­tes Weih­nachts­ge­schenk“, sagt er, als wir ihn über die Wahl der mm-Jury zum Ma­na­ger des Jah­res in­for­mie­ren. Auch im fol­gen­den In­ter­view bleibt der Un­ter­neh­mens­füh­rer im­mer op­ti­mis­tisch – wird aber nie ober­fläch­lich. Ganz im Ge­gen­teil: Mc­Der­mott kennt sich selbst sehr ge­nau ("ein Au­ßen­sei­ter") und weiß, wie skep­tisch ihn vie­le SAP-Mit­ar­bei­ter be­trach­tet ha­ben. Den Soft­ware­kon­zern führt er be­wusst völ­lig an­ders, als dies ein deut­scher Vor­stands­chef tun wür­de – Si­li­con-Val­ley-Style in Wall­dorf.

Der Er­folg gibt Mc­Der­mott recht, fand die Jury, die ins­be­son­de­re die lang an­hal­ten­de Wachs­tums­sto­ry aus­zeich­nungs­wür­dig fin­det. Dass die jüngs­te SAP-Über­nah­me Qualt­rics im Markt als zu teu­er kri­ti­siert wur­de, stör­te nie­man­den – am al­ler­we­nigs­ten Mc­Der­mott. Statt­des­sen schraubt er die Kon­zern­zie­le wei­ter hoch.

MM Bill, Sie ka­men 2002 als neu­er Ame­ri­ka-Chef zu SAP. Was fiel Ih­nen als Ers­tes an dem deut­schen Soft­ware­haus auf?

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