VORWÄRTS IMMER!

Weltherr­schaft und Bandenbildung

Was deutsche Unternehmen tun können, um mit künstlicher Intelligenz nach vorn zu kommen.
Von Christoph Bornschein

Wer bei künst­li­cher In­tel­li­genz (KI) in Füh­rung geht, wird die Welt be­herr­schen“, ora­kel­te Wla­di­mir Pu­tin im Herbst 2017 und sand­te da­mit ei­nen Weck­ruf in die Welt. Doch wie so oft bei den Fort­schritts­the­men un­se­rer Zeit klafft zwi­schen „groß den­ken“ und „klein an­fan­gen“ eine Lü̈cke, um die sich kei­ner so recht kü̈mmert und in der doch das We­sent­li­che ge­schieht.

An­fang De­zem­ber stell­ten Pe­ter Alt­mai­er (Wirt­schaft), Anja Kar­lic­zek (For­schung) und ein Ver­tre­ter des Ar­beits­mi­nis­te­ri­ums die KI-Stra­te­gie der Bun­des­re­gie­rung vor. Te­nor: Wir wol­len an die Welt­spit­ze. Die Res­sort­kom­bi­na­ti­on ist un­be­dingt sinn­voll, das For­mat so­li­de, eine KI-Stra­te­gie bes­ser als kei­ne KI-Stra­te­gie. Doch steckt im all­um­fas­sen­den ge­sell­schaft­li­chen An­satz, dem fol­gen­los for­mu­lier­ten glo­ba­len Fü̈hrungs­an­spruch und der vor­aus­ei­len­den Berü̈ck­sich­ti­gung vie­ler Be­den­ken­trä̈ger eine lä̈hmen­de Un­ent­schlos­sen­heit. Pu­tins Welt­herr­schafts­bin­se, deut­sche Tech­nikskep­sis und le­gis­la­tur­pe­ri­oden­op­ti­mier­ter Ge­stal­tungs­an­spruch kom­men in eine Bar ...


Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.