Spezial

Berliner Boybands

Studie In den deutschen Vorzeige-Start-ups spielen Frauen keine Rolle. Man gibt sich modern – und bleibt doch ein Männerklub. Woran liegt das?

SO­LIS­TIN Bei De­li­very Hero lief Do­re­en Hu­ber als ein­zi­ge Top­ma­na­ge­rin „im Wolfs­ru­del“ mit. Jetzt baut sie ein ei­ge­nes Start-up auf, mit et­li­chen Frau­en.

Es wa­ren ein­mal zwei Freun­de, die aus­zo­gen, ei­nen di­gi­ta­len Mil­li­ar­den­kon­zern zu er­schaf­fen. Sie woll­ten Klei­der über das In­ter­net ver­kau­fen. Die bei­den ar­bei­te­ten Tag und Nacht. Sie dach­ten sich ei­nen prin­zen­haf­ten Na­men für ihre Fir­ma aus: Za­lan­do. Und bald schon wa­ren sie sehr er­folg­reich. Heu­te ist ihr Un­ter­neh­men an der Bör­se und knapp sie­ben Mil­li­ar­den Euro wert.

Zur sel­ben Zeit zo­gen auch an­de­re Jüng­lin­ge los, um im In­ter­net reich zu wer­den. Sie tra­fen als­bald auf ei­nen jun­gen Schwe­den und ta­ten sich mit ihm zu­sam­men, um fer­ne Län­der zu er­obern. Heu­te ist De­li­very Hero als ei­ner der welt­weit größ­ten Es­sens­lie­fer­diens­te rund sechs Mil­li­ar­den wert.

Es sind mo­der­ne Mär­chen, de­ren Hel­den Stars der Ber­li­ner Grün­der­sze­ne sind, Vor­bil­der für Tau­sen­de Grün­der. Nur sind es rei­ne Jung­smär­chen ge­blie­ben. Hel­din­nen kom­men dar­in nicht vor. Bis heu­te sind die Füh­rungs­teams von Za­lan­do und De­li­very Hero na­he­zu frau­en­frei.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.