DRESSCODE

Urban Warrior

Hart drauf: Mode muss nicht mehr schön sein. Nützlich reicht schon.

TENT TO GO De­si­gner wie Craig Green ma­chen das Zelt zum An­zug

Sport, ver­bal gern auf­ge­motzt als Ath­lei­su­re, ist bei den La­bels schon lan­ge an­ge­sagt. Es war da­her nur eine Fra­ge der Zeit, bis die De­si­gner auch die­sen Trend auf die Spit­ze trei­ben: Func­tion over Fa­shion, Funk­tio­na­li­tät vor Ästhe­tik, eine Art An­ti­mo­de als neu­er Me­ta­mo­de­trend. Ab­ge­guckt bei Ex­trem­sport­ar­ten – von Fall­schirm­sprin­gen bis Rad­ren­nen (die wind­schlüpf­ri­gen Rund­um­bril­len kom­men wie­der). Oder gleich bei Ex­tre­mer­fah­run­gen etwa von Po­lar­for­schern.

Hoch im Kurs ste­hen auch An­lei­hen aus Be­rufs­be­klei­dung, vor­aus­ge­setzt, die Jobs er­for­dern har­ten kör­per­li­chen Ein­satz. So stel­len De­si­gner wie Cal­vin Klein Feu­er­wehr­kut­ten mit Leucht­strei­fen vor. Ver­kauft wird der Look als Street­style, ver­langt wer­den High-Fa­shion-Prei­se. Off Whi­tes Vir­gil Abloh macht eine Wes­te , die aus­sieht, als hät­te sie ei­nem Ser­geant beim Prak­ti­kum in der An­strei­cher­ko­lon­ne ge­dient. An der Speer­spit­ze der Func­tion-Be­we­gung: der Lon­do­ner Craig Green, mit sei­nem Mot­to „uni­form and uti­li­ty“. Eine wei­ße Dau­nen­ja­cke, Mi­che­lin­männ­chen-mä­ßig auf­ge­plus­tert und mit Ka­pu­ze, die man bis zur Na­sen­spit­ze zu­zie­hen kann, war so­fort aus­ver­kauft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2019.