WIRTSCHAFTSKULTUR

Entzaubert

Ein früher Geldgeber von Mark Zuckerberg erklärt, warum Facebook eine Gefahr für die Menschheit ist.

AUF DER AN­KLA­GE­BANK Face­book-Grün­der Mark Zu­cker­berg, hier bei ei­ner An­hö­rung in Wa­shing­ton, D. C., galt mal als in­te­ger

Roger Mc­Na­mee (62), Wag­nis­ka­pi­tal­le­gen­de und Mit­grün­der der In­ves­to­ren Sil­ver Lake und Ele­va­ti­on Part­ners, hat drei gro­ße Lei­den­schaf­ten: Tech­no­lo­gie, Mu­sik und Po­li­tik. Es war eher Zu­fall, wel­che da­von er nach dem Stu­di­um in Yale zum Be­ruf mach­te. Mc­Na­mee be­kam 1975 von sei­nem Bru­der zu Weih­nach­ten ei­nen por­ta­blen Sprach­com­pu­ter ge­schenkt. Das Ding ließ ihn nicht mehr los, Mc­Na­mee sah dar­in die Grund­zü­ge des Smart­pho­nes vor­aus. Bis zum iPho­ne dau­er­te es zwar noch eine Wei­le, aber Mc­Na­mees Be­geis­te­rung für Com­pu­ter und sei­ne Gabe, de­ren Zu­kunft zu er­ah­nen, mach­ten ihn zu ei­nem der bes­ten Tech­in­ves­to­ren der USA.

2006 lern­te er den jun­gen Mark Zu­cker­berg (kurz: Zuck) ken­nen. Mc­Na­mee half dem Face­book-Grün­der, ei­nen Über­nah­me­ver­such von Yahoo ab­zu­weh­ren. Spä­ter in­ves­tier­te er und lots­te die heu­ti­ge COO She­ryl Sand­berg zu Face­book.

In „Zu­cked“ er­zählt Mc­Na­mee von sei­nem po­li­ti­schen Idea­lis­mus, den er da­mals so­wohl in Zu­cker­berg als auch des­sen Start-up er­kann­te. Face­book, so war er über­zeugt, kön­ne nicht nur ein äu­ßerst pro­fi­ta­bles, son­dern auch ge­mein­nüt­zi­ges Un­ter­neh­men wer­den.

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