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SPÄTE EINSICHT

Otto will den Filialisten SportScheck an Signa abstoßen

LIE­BES­BLIND Lan­ge sträub­te sich Mi­cha­el Otto (76) ge­gen den Ver­kauf von Sport­Scheck – schließ­lich hat­te er den Fi­lia­lis­ten per­sön­lich Ende der 80er Jah­re er­wor­ben. Vor ei­ni­gen Mo­na­ten schließ­lich ka­pi­tu­lier­te der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Otto-Grup­pe: Sei­ne Vor­stän­de ka­men bei der Sa­nie­rung nicht vom Fleck. Sport­Scheck schreibt seit Jah­ren tief­ro­te Zah­len, von 2012/​13 bis 2017/​18 schrumpf­ten die Er­lö­se um 56 Mil­lio­nen Euro auf 280 Mil­lio­nen Euro.

VER­ZET­TELT Otto kann es sich nicht mehr leis­ten, schlin­gern­de Töch­ter wie das ame­ri­ka­ni­sche Mö­bel­haus Cra­te & Bar­rel oder Sport­Scheck durch­zu­füt­tern. Der Kon­zern­um­satz sank im letz­ten Ge­schäfts­jahr, der Ge­winn brach ein.

VER­SCHLA­FEN Als Ama­zon und Za­lan­do längst die Märk­te auf­roll­ten, ver­trau­te Sport­Scheck wei­ter­hin auf bun­te Ka­ta­lo­ge und sei­ne 20 deut­schen Lä­den. Der On­line­sek­tor ent­wi­ckel­te sich schwach. IT- und Lo­gis­tik­pro­ble­me ver­schärf­ten die Lage.

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