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Lagerräumung

DEUTSCHE POST DHL Konzernchef Appel rettet seine Bilanz – auf Kosten der Zukunft.

VER­PA­CKUNGSKÜNST­LER Post-Mann Ap­pel de­kla­riert De­kor­ver­käu­fe als klu­ge Tat

Frank Ap­pel (58) sieht sich als Mann der Tat. Bei ge­schäft­li­chen Schwie­rig­kei­ten sei wich­tig, do­zier­te er mal bei ei­nem Po­di­ums­ge­spräch, „dass man et­was un­ter­nimmt und nicht ein­fach so wei­ter­macht“.

Tat­säch­lich ent­fal­tet der lang­jäh­ri­ge Post-Chef die­ser Tage enor­me Ak­ti­vi­tä­ten, um vor al­lem ein Un­heil ab­zu­wen­den: sein Schei­tern an der ei­ge­nen Pro­gno­se. Vor fünf Jah­ren ver­sprach der Kon­zern­herr, er wer­de den Be­triebs­ge­winn (Ebit) hoch­trei­ben, von da­mals rund drei Mil­li­ar­den Euro auf fünf Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2020. Al­lein: Der Weg ist be­schwer­li­cher als ge­dacht.

Mal kam ein selbst an­ge­rich­te­tes IT-De­sas­ter bei der Frachts­par­te in die Que­re, dann wie­der ver­dar­ben teu­re Blü­ten­träu­me – vom ver­meint­li­chen Whats­App-Ri­va­len Sims­me bis zum selbst ge­bau­ten E-Mo­bil StreetS­coo­ter – das Zah­len­werk. Je­den­falls fehlt zum gro­ßen Ziel noch ein ge­hö­ri­ges Stück: 2018 lag das Ebit bei knapp 3,2 Mil­li­ar­den Euro.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2019.