NAMEN UND NACHRICHTEN

Ende mit Schrecken

OETKER Die Puddingdynastie bietet ihre kränkelnde Privatbank Lampe feil.

ES WAR EIN­MAL Sitz des Bank­hau­ses Lam­pe in Bie­le­feld

Eine Pri­vat­bank zu ih­ren Be­sitz­tü­mern zu zäh­len war für die Oet­kers aus Bie­le­feld lan­ge Jah­re ein Must-have. Die Un­ter­neh­mer­dy­nas­ten konn­ten sich mit 167 Jah­ren His­to­rie schmü­cken und auf Rei­sen nach New York oder Lon­don in fa­mi­li­en­ei­ge­nen Fi­lia­len ein­keh­ren. Das pri­va­te Kre­dit­in­sti­tut half bei der Ver­mö­gens­ver­wal­tung und warf da­für Jahr für Jahr auch noch Ge­win­ne ab.

Nun hat die Sip­pe den Spaß ver­lo­ren. Wer wil­lig und zah­lungs­be­reit ist, kann ihr Bank­haus Lam­pe ha­ben. Be­reits seit Mo­na­ten läuft der Ver­kaufs­pro­zess. In­ner­halb der Fa­mi­lie ver­sucht man die Ak­ti­on mit der For­mu­lie­rung zu ver­edeln, der neue star­ke Mann der Sip­pe, Bei­rats­chef Ru­dolf Lou­is Schwei­zer (51), En­kel von Pa­tri­arch Ru­dolf-Au­gust Oet­ker (starb 2007), set­ze hier die von Vor­gän­ger Au­gust Oet­ker (75) ein­ge­lei­te­te Port­fo­li­o­ber­ei­ni­gung fort.

Auf An­fra­ge teilt Oet­ker mit, der Kon­zern prü­fe „ver­schie­de­ne Op­tio­nen, das Ge­schäft von Bank­haus Lam­pe wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, die­se Prü­fung sei aber noch „in ei­nem frü­hen Sta­di­um“.

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