UMSTEIGER

Jochen Rudat

lässt Tesla sausen.

Tes­la-Boss Elon Musk (48) ver­schleißt Top­leu­te wie am Fließ­band. Zu­letzt rann­ten ihm der von Audi ge­kom­me­ne Pro­duk­ti­ons­chef Pe­ter Hoch­hol­din­ger (57) und so­gar Co-Grün­der JB Strau­bel (43) da­von. Jo­chen Ru­dat (39) war lan­ge eine Aus­nah­me. Schon 2009 schloss er sich Tes­la an, ver­kauf­te den Roads­ter in der Schweiz zu­nächst fast im Al­lein­gang, stieg zum Deutsch­land-Chef auf und über­nahm schließ­lich als „Di­rec­tor Cen­tral Eu­ro­pe“ auch die ost­eu­ro­päi­schen Märk­te.

Jetzt ist für ihn eben­falls Schluss. Seit Juli sei er frei­ge­stellt, be­rich­ten Be­tei­lig­te. Ru­dats Ver­trag läuft Ende Sep­tem­ber aus. Im Ok­to­ber soll er in das Top­ma­nage­ment ei­nes Kon­kur­ren­ten wech­seln. Tes­la und Ru­dat schwei­gen. Der Ab­gang folgt ei­ner be­kann­ten Lo­gik. Elon Musk per­sön­lich war mit an­ge­win­kel­ten El­len­bo­gen in die „Lie­fer­lo­gis­tik­höl­le“ hin­ab­ge­stie­gen, als die Aus­lie­fe­rung des Mo­del 3 in Eu­ro­pa nicht funk­tio­nier­te. Sei­ne an­ge­stell­ten Ma­na­ger hat­ten zu pa­rie­ren.

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