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Pflege-Notstand

GENERAL ELECTRIC Neu entdeckte Bilanztricks gefährden die Zukunft des US-Giganten.

BLACK­BOX GE muss wei­te­re Mil­li­ar­den­lö­cher fürch­ten

Für den eins­ti­gen Sie­mens-ChefHein­rich von Pie­rer (78) war Ge­ne­ral Electric ein Alb­traum. Im­mer die­se ho­hen Mar­gen, fast je­des Quar­tal Er­geb­nis­se, die die Ana­lys­ten­er­war­tun­gen über­tra­fen, wie schaff­te GE-Chef Jack Welch (83) das?

Ähn­li­che Fra­gen ver­nahm Ende der 90er Jah­re ein un­be­kann­ter Fonds­ma­na­ger na­mens Har­ry Mar­ko­po­los (62) in der In­ves­to­ren­ge­mein­de in Bos­ton. Jah­re spä­ter deck­te der grie­chisch­stäm­mi­ge Ame­ri­ka­ner das Pon­zi-Sche­ma von Ber­nie Ma­d­off (81) auf, und auch das Rät­sel der fa­bu­lö­sen GE-Ge­win­ne ließ ihn nie los.

Mit­te Au­gust prä­sen­tier­te er sei­ne Lö­sung. Er hat­te Fi­nanz­be­rich­te mit Hun­der­ten Ta­bel­len ana­ly­siert, die US-Ver­si­che­rer bei staat­li­chen Re­gu­lie­rern ein­reich­ten. Ein Er­geb­nis: Welch push­te die Zah­len einst mit der Rück­ver­si­che­rung sehr lang­fris­ti­ger Pfle­ge­ver­si­che­run­gen, so­ge­nann­ter „Long-Term Care“-Po­li­cen (LTC) zur De­ckung von Pfle­ge­kos­ten.

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