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NO DRIVE NOW

BMW Die Münchener waren über Jahre das Vorbild der Autobranche. Jetzt sind sie nur noch Mitfahrer: Wie sich BMW in eine Ära der Antriebslosigkeit gebremst hat – und wie Oliver Zipse die Premiummarke zurück auf die Überholspur steuern will.

ZURÜCK IN DIE ZU­KUNFT Elek­trisch, ver­netzt, au­to­nom: Der neue BMW-Chef Oli­ver Zip­se prä­sen­tiert auf der IAA die Vi­si­on iN­ext. Zip­se will alte Stär­ken be­le­ben.

Zum Ab­schied be­kommt Ha­rald Krü­ger (53) ste­hen­de Ova­tio­nen. Eben erst ha­ben die BMW-Auf­sichts­rä­te Oli­ver Zip­se (55) zu sei­nem Nach­fol­ger als Vor­stands­chef ge­wählt, Chef­kon­trol­leur Nor­bert Reit­ho­fer (63) hat die Ar­beit Krü­gers ge­wür­digt, und Krü­ger hat sich aufs Herz­lichs­te be­dankt. Da er­he­ben sich die Räte und klat­schen aus­dau­ernd. Das BMW-Werk in Spartan­burg, South Ca­ro­li­na, es bie­tet an die­sem Tag Mit­te Juli ein BMW-be­währ­tes Bild der Har­mo­nie.

Zip­se, Krü­gers Nach­fol­ger als Hoff­nungs­trä­ger, war Pro­duk­ti­ons­vor­stand, zu­vor Stra­te­gie­chef. Nach au­ßen agiert er still und un­auf­fäl­lig, nach in­nen durch­set­zungs­stark. Ein biss­chen, hofft man­cher Auf­sichts­rat, wie Reit­ho­fer frü­her als Vor­stands­chef.

Zip­se fin­det, die Lage des Kon­zerns sei ei­gent­lich ganz gut, „ein biss­chen jus­tie­ren reicht“, gibt er in den Wo­chen nach sei­ner Be­ru­fung meh­re­ren Ge­sprächs­part­nern mit.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2019.