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DER GOTT DES GEMETZELS

TÖNNIES Die Fehde um Deutschlands größten Schlachtkonzern wird immer bedrohlicher – vor allem für das Unternehmen.

WILL SCHLACH­TEN Fleisch­ba­ron Cle­mens Tön­nies tor­pe­diert die Ver­kaufs­ab­sich­ten sei­nes Mit­ge­sell­schaf­ters und Nef­fen Ro­bert

Cle­mens Tön­nies (63) hat schon vie­le Schlach­ten ge­schla­gen. Ei­ner sol­chen Pha­lanx hat er sich je­doch noch nie ge­gen­über­ge­se­hen: ein ku­rio­ses Bünd­nis aus Ge­werk­schaf­tern, An­ti­ras­sis­ten, Fuß­fall­fans und Tier­schüt­zern, für das es kei­nen schlim­me­ren Kon­zern gibt als sein Schlacht­im­pe­ri­um.

Übe­r­all in der Re­pu­blik zo­gen sie am so­ge­nann­ten „Schwar­zen Frei­tag“, dem 13. Sep­tem­ber, vor Su­per­märk­ten ge­gen den Un­ter­neh­mer zu Fel­de. Gip­fel­punkt war der Kon­zern­sitz von Tön­nies im ost­west­fä­li­schen Rhe­da-Wie­den­brück, nicht nur für Schwei­ne, son­dern auch für vie­le Men­schen der Vor­hof zur Höl­le.

„Cle­mens Tön­nies ist eine dank­ba­re Prang­er­fi­gur“, freut sich Ed­mund Ha­fer­beck von der Tier­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Peta. „Nicht nur weil er der größ­te Schlach­ter der Re­pu­blik und als Schal­ke-Funk­tio­när be­kannt ist, son­dern weil er nicht be­reit ist, et­was zu ver­än­dern.“

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