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COUP DER GUTEN HOFFNUNG

NASPERS Der Südafrikaner Koos Bekker hat dank eines genialen Deals aus einer kleinen Medienfirma eine globale Internetholding geschaffen. Die soll nun auch die Europäer verzaubern.

BIN­GO Der Nas­pers-Chef Koos Bek­ker setz­te 2001 auf Ten­cent – und ge­wann

Es war im Früh­jahr des Jah­res 2001: Die In­ter­net­bla­se platz­te vor sich hin. In Hong­kong sa­ßen ein paar süd­afri­ka­ni­sche Ma­na­ger, sie hör­ten den Knall, aber ver­nah­men Mu­sik. Sie glaub­ten an die Zu­kunft des In­ter­nets – und an die Zu­kunft Chi­nas. Sie woll­ten des­halb ge­nau jetzt in chi­ne­si­sche In­ter­net­fir­men in­ves­tie­ren.

Rund 200 Mil­lio­nen Dol­lar la­gen da­für auf ih­rem Kon­to. Ihr Un­ter­neh­men Nas­pers, da­mals ein bie­de­res, tra­di­ti­ons­rei­ches Me­di­en­un­ter­neh­men mit Sitz in Kap­stadt, hat­te zu­vor schon 170 Mil­lio­nen in er­folg­lo­sen chi­ne­si­schen In­ter­net-Start-ups ver­senkt, blie­ben also noch rund 30 Mil­lio­nen Dol­lar.

Da mel­de­te sich die In­vest­ment­fir­ma IDG bei den Süd­afri­ka­nern, ob sie In­ter­es­se hät­ten, bei ei­nem Un­ter­neh­men na­mens Ten­cent ein­zu­stei­gen. Das war nicht mal drei Jah­re alt, be­trieb den Mes­sen­ger­dienst QQ und mach­te nur Ver­lus­te.

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