EINE NACHT IM

„Monkey Island“, Bray

Alles im Fluss: Neue Schlafstätte für Gourmettouristen mit Freude an Geheimtreppen.

SATT UND SAU­BER Vom Klos­ter zum Coun­try­hou­se für Fein­schme­cker, 48 Ki­lo­me­ter vor Lon­don

G rön­land ist be­kannt­lich nicht zu ha­ben, und Mon­key Is­land ist auch schon weg: Gour­mets schät­zen die Them­se-In­sel rund 30 Ki­lo­me­ter nord­west­lich von He­a­throw. Sie müs­sen nur über die Brü­cke, ins Fein­schme­cker­dorf Bray mit sei­nen gleich zwei Drei-Ster­ne-Re­stau­rants: Alain Rou­x' „Wa­ter­si­de Inn“ und Hes­ton Blu­ment­hals „Fat Duck“.

Zur Nacht­ru­he bleibt man am bes­ten gleich da. Das fand auch ein Bau­lö­we aus Ma­lay­sia, Yeoh Ti­ong Lay, Grün­der der Ho­tel­ket­te YTL. 2015 kauf­te er die idyl­li­sche Fluss­in­sel mit dem klas­si­zis­ti­schen, blen­dend wei­ßen Pa­vil­lon, um­ge­ben von sie­ben Hekt­ar Park. Er en­ga­gier­te die New Yor­ker De­si­gne­rin Alex­an­dra Cham­pa­li­maud, die ge­ra­de auch das „Raff­les“ in Sin­ga­pur auf­ge­frischt hat. Sie ver­pass­te den drei Sui­ten und 27 Zim­mern, die meis­ten win­zig, ei­nen New-York-trifft-Old-Eng­land-Look. Wer mehr als 18 Qua­drat­me­ter braucht, bucht bes­ser gleich die Wed­ge­wood Sui­te (klei­nes Foto). Eine Ge­heim­trep­pe führt zur Whis­ky-Bar.

Die Er­öff­nung er­leb­te der Be­sit­zer nicht mehr, er starb 2017. Nun führt sein Sohn al­les wei­ter: Fran­cis Yeoh, Mit­eig­ner des Lu­xus­zugs Eas­tern & Ori­en­tal Ex­press. Er hat in Lon­don stu­diert und erbt mit der In­sel und ih­ren 800 Jah­ren Ge­schich­te auch ei­nen Platz in der Up­per­class. Im Mit­tel­al­ter hieß sie Mon­ks Eyot, weil hier Mön­che leb­ten, spä­ter wur­de dar­aus Mon­key Is­land – und ein Treff­punkt von Aris­to­kra­ten und Schrift­stel­lern. 1

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2019.