WAS MACHT EIGENTLICH ...

Giuseppe Vita?

Die ehemalige Dax-Größe bringt heute das familieneigene Landgut auf Vordermann – und ins Internet.

Giu­sep­pe Vita ist 84 Jah­re alt, da wird es Zeit für eine neue Pro­fes­si­on. Frü­her war er Ra­dio­lo­ge, dann Sche­ring-Chef, Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der der Uni­credit und Ober­kon­trol­leur von Axel Sprin­ger.

Heu­te ist er Bau­er – oder bes­ser: Land­wirt der ge­ho­be­nen Klas­se. Vita und sei­ne Ge­schwis­ter bau­en Obst, Ge­mü­se, Wei­zen und Wein auf Si­zi­li­en an. Die Län­de­rei­en ge­hö­ren der Fa­mi­lie schon lan­ge, aber erst seit Vita alle wich­ti­gen Po­si­tio­nen in der Wirt­schaft ab­ge­ge­ben hat – zu­letzt im April das Sprin­ger-Man­dat –, kann er sich in­ten­si­ver küm­mern.

Fünf bis sechs Mal im Jahr ver­bringt Vita ei­ni­ge Tage oder gar Wo­chen auf der 380 Hekt­ar gro­ßen La­ti­fun­die. Und na­tür­lich kann er da­bei nicht kom­plett aus sei­ner Ma­na­ger­haut. Ein kürz­lich ein­ge­stell­ter Agrar­fach­mann soll exo­ti­sche Früch­te wie Ki­wis oder Man­gos kul­ti­vie­ren und über das In­ter­net ei­nen zu­sätz­li­chen Ver­triebs­weg er­schlie­ßen. Zu­dem in­ves­tiert der Clan in mo­der­ne Ma­schi­nen. „Wir ent­neh­men im Mo­ment kein Geld, son­dern ste­cken al­les in den Be­trieb“, sagt Vita.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2019.