UMSTEIGER

Martin Plendl

gibt die Deloitte-Spitze frei.

Als Mar­tin Ple­ndl (60) vor gut neun Jah­ren die Füh­rung des deut­schen Arms von De­loit­te über­nahm, lag die Wirt­schafts­prü­fungs- und Con­sul­ting­fir­ma hoff­nungs­los ab­ge­schla­gen hin­ter der Kon­kur­renz. KPMG, PwC und EY wa­ren da­mals mehr als dop­pelt so groß.

Wenn der ge­lern­te Wirt­schafts­prü­fer sich Ende Mai auf eine Füh­rungs­po­si­ti­on in der eu­ro­päi­schen Netz­wer­kor­ga­ni­sa­ti­on zu­rück­zieht, hat er den Ab­stand auf we­ni­ge Hun­dert Mil­lio­nen Euro ver­kürzt. Sein Nach­fol­ger be­kommt ein neu­es, ein grö­ße­res Ziel: Er soll über­ho­len, statt auf­zu­ho­len. Bis 2025 soll der Neue den Um­satz von 1,7 auf gut 3 Mil­li­ar­den Euro er­hö­hen.

Am 30. No­vem­ber ent­schei­den die De­loit­te-Part­ner, wer die Auf­ga­be schul­tern soll. Nach ei­nem mo­na­te­lan­gen Aus­wahl­pro­zess wa­ren mit Vol­ker Krug (47) und Ni­co­lai An­der­sen (45) zwei Part­ner aus dem Con­sul­ting­be­reich als Kan­di­da­ten ge­blie­ben. Der Go­ver­nan­ce-Aus­schuss schlug schließ­lich den Cor­po­ra­te-Fi­nan­ce-Mann Krug als al­lei­ni­gen Kan­di­da­ten vor.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.