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Antriebs­schwach

E-SCOOTER Die ersten Rolleranbieter geraten ins Schlingern.

Lukasz Ga­dow­ski (42) ist so et­was wie eine Le­gen­de in der deut­schen Start-up-Sze­ne. Er hat den Lie­fer­dienst De­li­very Hero ge­star­tet, er stand hin­ter E-Com­mer­ce-Er­fol­gen wie Spreadshirt und Brand­s4Fri­ends; die Reichs­ten­lis­te des ma­na­ger ma­ga­zins führt ihn mit rund 150 Mil­lio­nen Euro Ver­mö­gen. Was der Mann an­fass­te, stand für Er­folg; zu­letzt hielt er sich aus dem ope­ra­ti­ven Busi­ness her­aus und kon­zen­trier­te sich ganz auf das In­ves­tie­ren.

Dann ka­men die E-Scoo­ter. Ga­dow­ski konn­te dem Hype um die Mie­trol­ler am Stra­ßen­rand nicht wi­der­ste­hen, grün­de­te im Au­gust 2018 das Start-up Circ und über­nahm die Chef­po­si­ti­on selbst. Zu­sam­men mit Car­los Bho­la (57), ei­nem aler­ten In­vest­ment­ban­ker, der einst für rund 50 Mil­lio­nen Euro Ver­mitt­lungs­ge­bühr den Ver­kauf des Kar­ten­diens­tes Here an Daim­ler, BMW und Audi ein­ge­fä­delt hat­te, woll­te Ga­dow­ski ein Mo­bi­li­ty-Reich schaf­fen.

Doch wenn ihm nicht bald die Wen­de ge­lingt, platzt die Vi­si­on – und sein Hel­den­sta­tus ver­blasst.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.