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Ziemlich beste Freunde

ROCKET INTERNET Wieso Oliver Samwer im Reich von Ralph Dommermuth investiert.

ZWEI WIE TECH UND SCHWE­FEL Ralph Dom­mer­muth (l.) und Oli­ver Sam­wer

Oli­ver Sam­wer (47), Grün­der und CEO der Start-up-Hol­ding Ro­cket In­ter­net, und Ralph Dom­mer­muth (56), Boss und Groß­ak­tio­när von United In­ter­net, hal­ten zu­sam­men wie Tech und Schwe­fel. Seit sie sich 2007 beim Fo­to­shoo­ting ei­nes Wirt­schafts­ma­ga­zins zum The­ma „New Eco­no­my“ ken­nen­lern­ten, sind sie be­freun­det. Man mag sich wirk­lich.

Das Mus­ter der ge­mein­sa­men Ge­schäf­te war stets das­sel­be: Dom­mer­muth in­ves­tier­te in Sam­wer. Der Mann aus Mon­ta­baur, der rund um Mar­ken wie 1&1 oder Web.de ei­nen In­ter­net- und Te­le­fo­nie­kon­zern hoch­zog, setz­te als ei­ner der Ers­ten auf Sam­wer. Lan­ge vor der Grün­dung von Ro­cket steu­er­te Dom­mer­muth den Groß­teil der Mit­tel für den „Eu­ro­pean Foun­ders Fund“ bei, mit dem Sam­wer zum Bei­spiel in die Rei­se­platt­form Tri­va­go oder die Spie­le­bu­de Zyn­ga in­ves­tier­te.

Kurz vor dem Bör­sen­gang von Ro­cket In­ter­net 2014 brach­te Dom­mer­muth dann sei­ne Be­tei­li­gun­gen ins Ro­cket-Port­fo­lio ein, leg­te noch 333 Mil­lio­nen Euro in bar drauf und be­kam für ins­ge­samt 435 Mil­lio­nen Euro knapp 11 Pro­zent an Ro­cket. Der Deal push­te die Be­wer­tung von Sam­wers Start-up-Sam­mel­su­ri­um auf über vier Mil­li­ar­den Euro – nur sechs Wo­chen vor dem Bör­sen­gang.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.