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Zweirad statt S-Klasse

DEUTSCHE BANK CEO Sewing begrenzt den Wirkungskreis seines neuen Privatkundenchefs.

BAU­STEL­LE Das Pri­vat­kun­den­ge­schäft der Deut­schen Bank soll mehr Ge­win­ne lie­fern

Die ers­ten Er­fah­run­gen mit der be­rüch­tig­ten IT der Deut­schen Bank mach­teMan­fred Knof (54) schon kurz nach Amts­an­tritt im Au­gust. Der neue Chef des deut­schen Pri­vat­kun­den­ge­schäfts woll­te sei­ne Be­su­che wich­ti­ger Nie­der­las­sun­gen live in an­de­re Ecken sei­nes Wir­kungs­ge­biets über­tra­gen las­sen; mög­lichst vie­le Mit­ar­bei­ter soll­ten Fra­gen stel­len kön­nen. Doch ei­nen sol­chen Li­vestream gibt die In­fra­struk­tur der Bank nicht her.

Es blieb nicht die ein­zi­ge böse Über­ra­schung. Im­mer kla­rer wird: Knof, der gut zwei Jahr­zehn­te bei dem Mün­che­ner Ver­si­che­rungs­kon­zern Al­li­anz ge­ar­bei­tet und zu­letzt das Deutsch­land-Ge­schäft ge­lei­tet hat­te, feh­len für ei­nen gro­ßen Teil sei­nes Kampf­auf­trags Trup­pen und Pro­ku­ra.

Vor­stands­chef Chris­ti­an Sewing (49) hat­te Knof in ei­ner Hau­ruck­ak­ti­on an Bord ge­holt, nach­dem sich Amts­in­ha­ber Frank Strauß (49) ver­ab­schie­det hat­te. Er woll­te Sewings Lo­gik und Vor­ga­ben nicht mehr fol­gen.

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