NAMEN UND NACHRICHTEN

Fuchsteu­fels­wulff

FUCHS GEWÜRZE Wie der Altbundespräsident unfreiwillig zu einem Sanierungsfall kam.

FORS­TET DURCH Chris­ti­an Wul­ff in neu­er Rol­le

Der Job schien wie ge­malt fürChris­ti­an Wul­ff (60). Vor­sit­zen­der des Ku­ra­to­ri­ums der ge­mein­nüt­zi­gen Stif­tung des Ge­würz­kö­nigs Die­ter Fuchs: Der ehe­ma­li­ge Bun­des­prä­si­dent und Ex-Mi­nis­ter­prä­si­dent des Lan­des Nie­der­sach­sen wür­de ab und zu ein Gruß­wort spre­chen, zwei- bis drei­mal im Jahr mit den an­de­ren Ku­ra­to­ri­ums­mit­glie­dern zu­sam­men­kom­men, um in ge­pfleg­ter Run­de zu ent­schei­den, wel­che Bil­dungs-, Kunst- oder Kul­tur­pro­jek­te rund um die Zen­tra­le im nie­der­säch­si­schen Dis­sen die Stif­tung be­denkt.

Tat­säch­lich hat sich Wul­ff ei­nen ech­ten Sa­nie­rungs­job auf­ge­halst. Den eins­ti­gen Fast­mo­no­po­lis­ten mit ei­nem Jah­res­um­satz von zu­letzt 520 Mil­lio­nen Euro läh­men Rich­tungs­streit und Ab­gän­ge in der Un­ter­neh­mens­füh­rung, die Kon­kur­renz macht Bo­den gut, der Ge­winn schnurrt be­droh­lich zu­sam­men.

So rich­tig ge­gen­zu­steu­ern traut sich der ge­lern­te Ju­rist Wul­ff aber erst seit ein paar Wo­chen. Zu fest hat­te Pa­tri­arch Die­ter Fuchs bis zu sei­nem Tod mit 90 Jah­ren im März die Din­ge im Griff. Schließ­lich hat­te er ein Ge­würz­im­pe­ri­um mit Mar­ken wie Ost­mann, Ube­na, Wag­ner, Kat­tus und Es­cof­fier auf­ge­baut, mit dem er zeit­wei­se drei Vier­tel al­ler Um­sät­ze im deut­schen Ge­würz­markt kon­trol­lier­te.

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