TRENDS

„Die chinesische Forschung ist noch nicht auf Augenhöhe“

CURIOUS MINDS Die Computerwissenschaftlerin Xiaoying Zhuang erforscht neue Materialien. An Deutschland schätzt die Chinesin vor allem die Freiheiten für junge Forscher – und den Wald.

ER­FOLGS­FOR­MEL Die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Wis­sen­schaft­le­rin Xiaoy­ing Zhuang (36) forscht und lehrt am In­sti­tut für Kon­ti­nu­ums­me­cha­nik der Uni­ver­si­tät Han­no­ver. Par­al­lel ist sie Pro­fes­so­rin in Chi­na.

Frau Zhuang, als Com­pu­ter­wis­sen­schaft­le­rin und Pro­fes­so­rin an der Uni Han­no­ver er­for­schen Sie die Ei­gen­schaf­ten „künst­li­cher“ Ma­te­ria­li­en nur mit Si­mu­la­ti­ons­mo­del­len. Ist das nicht ab­schre­ckend abs­trakt?

XIAOY­ING ZHUANG Ich den­ke, nein. Wir be­rech­nen die Ei­gen­schaf­ten neu­er Ver­bund­werk­stof­fe auf der Na­no­ebe­ne, also in ei­nem so klei­nen räum­li­chen und zeit­li­chen Maß­stab, dass man sie nicht mit Mi­kro­sko­pen und Stopp­uh­ren be­ob­ach­ten und do­ku­men­tie­ren könn­te. Man kann neu­ar­ti­ge Ma­te­ria­li­en nur ver­läss­lich be­schrei­ben, wenn man sie in al­len Maß­stabs­ebe­nen kennt.

Lie­fern Che­mi­ker oder Phy­si­ker nicht hand­fes­te­re Er­geb­nis­se zu neu­en Sub­stan­zen als Com­pu­ter­si­mu­la­tio­nen?

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