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Zells Angel

CURIOUS MINDS Autos mit Brennstoffzellen sind sauber, aber zu teuer für den Massenmarkt. Ulrike Kramm forscht nach Alternativen.

KA­TA­LY­SA­TO­RIN Ul­ri­ke Kramm an ih­rem Ar­beits­platz an der TU Darm­stadt

Die Hal­le 11, ganz am west­li­chen Ende des Mes­se­ge­län­des, war in die­sem Jahr wäh­rend der In­ter­na­tio­na­len Au­to­mo­bil-Aus­stel­lung IAA so et­was wie die In­sel der Hoff­nung. Hier ver­sam­mel­ten sich die­je­ni­gen aus der In­dus­trie, die an eine grü­ne Zu­kunft glau­ben – sich aber nicht dem end­zeit­li­chen Hype um die neu­en Elek­tro­au­tos in den Nach­bar­hal­len un­ter­wer­fen wol­len.

In Hal­le 11 wur­den Fahr­zeu­ge mit Brenn­stoff­zel­len prä­sen­tiert. Sie tan­ken Was­ser­stoff, den sie schad­stoff­frei in Elek­tri­zi­tät um­wan­deln; üb­rig bleibt nur rei­nes Was­ser. Hy­un­dai zeig­te sein in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­ches Mo­dell Nexo, BMW fei­er­te mit dem i Hy­dro­gen Next so­gar eine Pre­mie­re: Das SUV, ba­sie­rend auf dem X5, fährt als ers­ter se­ri­en­taug­li­cher BMW mit dem Strom ei­ner bord­ei­ge­nen Brenn­stoff­zel­le. Im Jahr 2022, so die An­kün­di­gung von Kon­zern­chef Oli­ver Zip­se, will BMW sein Pio­nier­mo­dell an aus­ge­wähl­te Kun­den aus­lie­fern.

Der An­trieb könn­te den Kli­ma­schutz mit den Kom­fort- und Mo­bi­li­täts­an­sprü­chen der Kun­den ver­bin­den. Wo­mög­lich so­gar deut­lich bes­ser als die al­lein bat­te­rie­ge­trie­be­nen Elek­tro­au­tos, in die vor al­lem die deut­schen Her­stel­ler ge­ra­de zig Mil­li­ar­den in­ves­tie­ren. Das Pro­blem: Dem Durch­bruch ste­hen noch ein paar ent­schei­den­de tech­ni­sche Hür­den im Weg.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.