MEIN PERFEKTER TAG IN ...

Barcelona

Rabatz, aber auch Ruhe am Wasser – und eine geheime Dachterrasse.

Von früh bis spät


Mein Mann, mei­ne Toch­ter und ich sind Seg­ler, wir ver­brin­gen seit mehr als zehn Jah­ren re­gel­mä­ßig ein paar Tage in Bar­ce­lo­na, meist im Früh­ling. Ich lie­be die­se Stadt, weil sie bei­des bie­tet: die Quir­lig­keit der Me­tro­po­le und to­ta­le Ent­span­nung. Wir le­gen im­mer am Port Vell an, das ist der alte Teil des Ha­fens, ge­gen­über vom Mu­seu d'His­tò­ria de Ca­ta­lun­ya. Es ist wun­der­bar ru­hig am Was­ser, in der Nähe gibt es ei­nen groß­ar­ti­gen Strand und eine Pro­me­na­de, die für die Olym­pi­schen Spie­le neu ge­stal­tet wur­de. Und man ist schnell in La Bar­ce­lo­ne­ta, ei­nem Teil der Alt­stadt, in dem vie­le Künst­ler le­ben und man gut es­sen und ein­kau­fen kann.

Mor­gens lau­fe ich am Meer und ge­nie­ße den Son­nen­auf­gang. Ich trin­ke ein Glas fri­schen Oran­gen­saft und ei­nen Kaf­fee in ei­nem der klei­nen Cafés und kau­fe das Brot für un­ser Boots­früh­stück bei Ba­luard, dem bes­ten Bä­cker der Stadt. Spä­ter schlen­dern wir gern durch die Gas­sen der Alt­stadt mit ih­ren ori­gi­nel­len klei­nen Lä­den, Markt­hal­len und ei­ner ein­drucks­vol­len go­ti­schen Ka­the­dra­le, die min­des­tens so schön ist wie Gau­dís Sagra­da Famí­lia. Ein Lu­xus für mich, ein­fach ohne Ziel un­ter­wegs zu sein.

Mit­tags lan­den wir meist in ei­ner der vie­len Cer­veze­ri­as, am liebs­ten in der „Vaso de Oro“, wo sonst nur Spa­ni­er hin­ge­hen. Die Spe­zia­li­tät dort, das ge­grill­te ("a la plan­cha") Rin­der­fi­let mit En­t­en­le­ber, ist selbst für mich als ku­li­na­risch kri­ti­sche Fran­zö­sin au­ßer­ge­wöhn­lich. Und die At­mo­sphä­re ist toll: Man sucht sich ei­nen Platz an der lan­gen Bar und ist so­fort mit Frem­den im Ge­spräch.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.