EINE NACHT IM

„Mandarin Oriental“, Doha

Surreal, darin aber echte Weltklasse.

WAS­SER ÜBER DER WÜSTE Der Pool auf dem Dach ist der bes­te Platz im Haus

Wenn in Ka­tar, ei­nem der reichs­ten Län­der der Welt, ein neu­er Prunk­platz im Zen­trum der Haupt­stadt Doha ent­steht, kann man si­cher sein: Er lässt sich küh­len. Der über­dach­te Ba­ra­hat Ms­hei­reb ist das neue Lieb­lings­pro­jekt von Scheicha Musa Bint Nas­sir, Mut­ter des Emirs und eine der ein­fluss­reichs­ten Frau­en am Golf. Der Rah­men stimmt also für das „Man­da­rin Ori­en­tal“, das hier jüngst er­öff­net hat, und die Ho­tel­ket­te zahlt an­ge­mes­sen zu­rück: Alle Zim­mer ha­ben Mar­mor­bad, Lu­xus­bet­ten, Ro­sen­kos­me­tik aus Pa­ris.

Den Pool auf dem Dach, den schöns­ten Ort, hat man mor­gens fast für sich. Der De­zem­ber ist die bes­te Zeit für Doha, tags­über 25 Grad, nachts 15. Dann er­ge­ben auch Sau­na und In­door-Pool zu­min­dest ein biss­chen Sinn. Das Re­stau­rant „Mo­saic“ ser­viert asia­ti­sche und ara­bi­sche Kü­che, Mez­ze­plat­te mit Lab­neh, Zaa­tar, Hu­mus zu Mock­tails: Was­ser­me­lo­ne-Min­ze-Ko­kos­nuss.

Die Stadt möch­te end­lich mehr sein als ein Sto­po­ver-Ziel. Den mäch­ti­gen Nach­barn setzt das Land das Mot­to Bil­dung statt Öl ent­ge­gen so­wie Events von Welt­rang. Die Leicht­ath­le­tik-WM in die­sem Jahr litt un­ter dem ge­pfleg­ten Des­in­ter­es­se der Ein­hei­mi­schen und na­tür­lich auch un­ter der Brut­hit­ze. In drei Jah­ren, bei der WM 2022, soll al­les ir­gend­wie bes­ser wer­den. Viel­leicht soll­te sich Scheicha Musa noch mehr ein­schal­ten. 1

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.