WIRTSCHAFTSKULTUR

Work, don't cry

Herbert Henzler zeigt, wie man mehr aus sich machen kann.

ZEN­TRA­LE FI­GUR Her­bert Hen­z­ler (vorn links) hört man gern zu. Hier nimmt SAP-Mit­grün­der Diet­mar Hopp eine Kost­pro­be.

Die­ses Buch ist vie­les, nur kei­ne ge­wöhn­li­che Ma­na­ge- ment­li­te­ra­tur. Ge­schrie­ben für Men­schen, die nicht glau­ben, dass sich Kar­rie­ren mit der Lek­tü­re von Rat­ge­ber­bü­chern ma­chen las­sen. Ge­dacht für alle mit Ehr­geiz und Ver­stand, die wis­sen wol­len, wie das Le­ben bis hin­ein in Vor­stän­de und Auf­sichts­rä­te spielt – und was sie dar­aus für sich selbst ler­nen kön­nen.

Her­bert Hen­z­ler (78), ehe­ma­li­ger McK­in­sey-Deutsch­land-Chef, hat es ver­fasst als ein Kom­pen­di­um sei­ner Er­fah­run­gen und da­mit auch als ein Kom­pen­di­um zur Füh­rung. Die Le­ser pro­fi­tie­ren da­mit von ei­nem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Le­ben, in dem es im­mer dar­um ging, an­de­re mit­zu­rei­ßen, sei­en es Kli­en­ten oder jun­ge Mit­ar­bei­ter.

Vor al­lem aber ist sein Buch ein Plä­doy­er für le­bens­lan­ges Ler­nen und Ar­bei­ten. Hen­z­ler wuchs als Bau­ern­bub im schwä­bi­schen Ne­ckar­hau­sen auf, spä­ter be­riet er die wich­tigs­ten Men­schen der deut­schen Wirt­schaft, von Daim­lers Jür­gen Schrempp bis Sie­men­s' Hein­rich von Pie­rer, ge­nau­so wie Bay­erns Ex-Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Ed­mund Stoi­ber. Vie­le der heu­ti­gen Un­ter­neh­mens­chefs von Al­li­anz bis Deut­sche Bör­se hat er als jun­ger McK­in­sey-Be­ra­ter ge­prägt. Und fing nun mit Mit­te 70 an, Chi­ne­sisch zu ler­nen. Könn­te man ja noch mal brau­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2019.