UMSTEIGER

Ulrich Weber

will weiter mitbestimmen.

Als Ul­rich We­ber (68) noch Per­so­nal­vor­stand der Bahn war, ge­lang ihm nicht so viel. Die teu­ren Ver­trä­ge, die er als Ver­hand­lungs­füh­rer nach lan­gen Streiks mit den Ge­werk­schaf­ten von Lok­füh­rern und Ei­sen­bah­nern schloss, hät­ten sich wohl auch schnel­ler und ohne Image­schä­den bei der Kund­schaft er­rei­chen las­sen. Die ver­spro­che­ne Er­tüch­ti­gung der Bahn­be­leg­schaft für die di­gi­ta­le Zu­kunft blieb wäh­rend sei­ner Amts­zeit von 2009 bis 2017 eben­falls aus.

Jetzt aber möch­te der be­kann­te Per­so­na­ler we­nigs­tens in der Theo­rie die Un­ter­neh­men be­glü­cken. Im Früh­jahr will er ei­nen neu­en Thinktank na­mens „Zu­kunft Mit­be­stim­mung“ grün­den, um die Mit­spra­che­rech­te der Ar­beit­neh­mer für das di­gi­ta­le Zeit­al­ter zu re­for­mie­ren. An sei­ner Sei­te sind un­ter an­de­rem der Per­so­nal­chef des Möch­te­gern­flug­ha­fens Ber­lin-Bran­den­burg Man­fred Bob­ke-von Ca­men, Otto-Kon­zern­be­triebs­rä­tin Bir­git Rös­sig oder Ex-Audi-Ma­na­ger Wer­ner Wi­du­ckel.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.