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Michail Fridman

verzichtet auf Ratsjob.

Der Mann ist es ge­wohnt zu be­stim­men. Mi­ch­ail Fri­d­man (54), macht­be­wuss­ter Olig­arch mit ei­nem ge­schätz­ten Pri­vat­ver­mö­gen von 15 Mil­li­ar­den US-Dol­lar, zog selbst­re­dend in den Auf­sichts­rat ein, als er 2015 dem En­er­gie­kon­zern RWE des­sen Ölfir­ma Dea ab­kauf­te. Nun, wo Dea sich mit der BASF-Toch­ter Win­ters­hall zu­sam­men­tut, will Fri­d­man of­fen­bar auf ei­nen Kon­trol­leurs­job in der Al­li­anz ver­zich­ten.

Er weiß, er kann dort we­nig be­we­gen. In der künf­ti­gen Öl- und Gas­ge­mein­schaft (Jah­res­um­satz: 4,7 Mil­li­ar­den Euro) ste­hen Dea auf­grund der An­teils­ver­hält­nis­se (zwei Drit­tel BASF, ein Drit­tel Let­te­rO­ne) wohl nur zwei Sit­ze auf der Ka­pi­tal­bank zu. Die sol­len der frü­he­re BP-Chef und jet­zi­ge Let­te­rO­ne-Ma­na­ger Lord John Brow­ne (70) und Fri­d­mans rus­si­scher Ge­schäfts­part­ner Ger­man Khan (57) ein­neh­men.

BASF will Hoch­ka­rä­ter in das Gre­mi­um schi­cken, heißt es in Lud­wigs­ha­fen: al­len vor­an Kon­zern­vi­ze Hans-Ul­rich En­gel (59), der der­zeit den Win­ters­hall-Rat lei­tet, und Vor­stän­din Sa­o­ri Du­bourg (47).

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