NAMEN UND NACHRICHTEN

Mann über Bord

HAPAG-LLOYD Die Reederei trennt sich von einem Querulanten – ein Zeichen für neue Einheit.

SEIT AN SEIT Ha­pag und CSAV ver­tra­gen sich end­lich

Rolf Hab­ben Jan­sen (52), CEO der Ham­bur­ger Ree­de­rei Ha­pag-Lloyd, lässt nur sel­ten sei­ne Emo­tio­nen auf­blit­zen. Hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren al­ler­dings kam er schon öf­ter in Wal­lung, fast im­mer we­gen ei­ner Per­son: Ni­colás Burr (43). Der Fi­nanz­vor­stand ver­steht es meis­ter­haft, sei­nen Chef zur Weiß­glut zu brin­gen. Mal fährt der Chi­le­ne dem Vor­ge­setz­ten in gro­ßer Run­de über den Mund. Dann wie­der schnürt er ei­gen­mäch­tig Vor­stands­be­schlüs­se auf und stürzt die gan­ze Or­ga­ni­sa­ti­on in Ver­wir­rung.

Jetzt darf Hab­ben Jan­sen auf­at­men. Der Ver­trag sei­nes Quäl­geis­tes wird nicht ver­län­gert. Spä­tes­tens Ende Fe­bru­ar nächs­ten Jah­res ist für Burr Schluss. Der Auf­sichts­rat sucht be­reits ei­nen Nach­fol­ger.

Der ab­seh­ba­re Ab­gang be­deu­tet für Ha­pag-Lloyd weit mehr als eine nor­ma­le Per­so­na­lie. Er si­gna­li­siert, dass Deutsch­lands größ­ter ma­ri­ti­mer Kon­zern nach Jah­ren der Um­brü­che end­lich sei­nen in­ne­ren Frie­den ge­fun­den hat.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.