NAMEN UND NACHRICHTEN

Der Beste: nicht gut genug

CECONOMY Chefsanierer Reverter muss sich bald mit einem neuen Boss arrangieren.

SCHWE­RE HY­PO­THEK Me­dia Markt ist kaum noch et­was wert

Ein Sprach­ta­lent ist Fer­ran Re­ver­ter (46) nicht. Der Spa­ni­er, der seit Ok­to­ber dem in In­gol­stadt an­säs­si­gen Elek­tro­nik­händ­ler Me­dia-Sa­turn-Hol­ding (MSH) vor­steht, spricht – ob­wohl er dort seit vier Jah­ren sei­nen Dienst­sitz hat – so gut wie kein Deutsch. Die im Dia­log so wich­ti­gen Zwi­schen­tö­ne ge­hen ver­lo­ren.

Auf sei­ne Durch­set­zungs­kraft schlägt das nicht durch. Auch ein Grund, wes­halb der frü­he­re Co-Chef der Deut­schen Bank, Jür­gen Fit­schen (70), gro­ße Stü­cke auf ihn hält. „Er ist der Bes­te, den wir bei Me­dia-Sa­turn ha­ben“, ließ sich der Auf­sichts­rats­chef ver­neh­men.

Fit­schen ist der star­ke Mann bei Ce­cono­my, de­ren wich­tigs­tes As­set die 78-pro­zen­ti­ge Be­tei­li­gung an MSH dar­stellt. Als Vor­sit­zen­der des Auf­sichts­rats ist er ei­gent­lich weit ent­fernt vom ope­ra­ti­ven Ge­schäft der Toch­ter­fir­ma. Doch seit­dem er mit dem Raus­wurf von CEO Pie­ter Haas (55) und Fi­nanz­chef Mark Fre­se (54) bei Ce­cono­my ein Macht­va­ku­um ge­schaf­fen hat, greift er bis in die MSH-Ge­schäfts­füh­rung durch. Re­ver­ter ist sein Sa­nie­rer.

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