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Alles für René

FUNKE Benko bekommt das ganze Österreich-Geschäft.

ES­SEN STATT WIEN Fun­ke-Ver­le­ge­rin Ju­lia Be­cker

Das Ende ih­res ös­ter­rei­chi­schen Alb­traums kommt in zwei Ka­pi­teln. Mit­te No­vem­ber ließ Ju­lia Be­cker (46), seit ei­nem Jahr Ver­le­ge­rin der Fun­ke Me­di­en­grup­pe ("West­deut­sche All­ge­mei­ne Zei­tung"), ver­kün­den: René Ben­ko (41), Im­mo­bi­li­en­mo­gul und deut­scher Wa­ren­haus­kö­nig, kau­fe die Hälf­te ih­res An­teils an den Blät­tern „Kro­nen Zei­tung“ und „Ku­rier“.

Noch ge­heim hielt Be­cker, dass auch das Schluss­ka­pi­tel schon ge­schrie­ben ist: Der Eig­ner von Kar­stadt und Kauf­hof wird bei­zei­ten auch den Rest über­neh­men. Ins­ge­samt bringt der Deal Fun­ke ei­nen nied­ri­gen drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag ein. Ein Fun­ke-Spre­cher woll­te das nicht kom­men­tie­ren.

Exit ge­schafft – Cha­peau! Wur­de aber auch Zeit: 1987 war das „WAZ“-Im­pe­ri­um ein­ge­stie­gen. Doch mit der Fa­mi­lie Dichand, Co-Eig­ner der Blät­ter, gab es nichts als Ärger. Im­mer wie­der traf man ein­an­der vor Ge­richt. Und weil die Es­se­ner den Wie­nern eine Ga­ran­tie­ren­di­te zu­ge­sagt hat­ten, war das Al­pen­aben­teu­er auch noch teu­er.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.