NAMEN UND NACHRICHTEN

Autonome Front

ROBOTERAUTO BMW plus VW plus Daimler: Die Branche arbeitet an einer deutschen Lösung.

KLEI­NE LÖSUNG Daim­lers Smart als au­to­no­mes Ver­suchs­fahr­zeug

Als Volks­wa­gen-ChefHer­bert Diess (60) und sein Ford-Kol­le­ge Jim Ha­ckett (63) An­fang Ja­nu­ar per Te­le­fon­kon­fe­renz De­tails ih­rer Ko­ope­ra­ti­on ver­rie­ten, blie­ben sie in ei­nem zen­tra­len Punkt vage. Wie hal­ten sie es beim au­to­no­men Fah­ren? Wür­de Volks­wa­gen tat­säch­lich, wie in Wolfs­burg kol­por­tiert, rund zwei Mil­li­ar­den Euro zah­len, um mit 49 Pro­zent bei der Ford-Toch­ter Argo ein­zu­stei­gen?

Die Ent­schei­dung liegt auf Eis, ge­nau­so wie die Zu­kunft der VW-Part­ner­schaft mit dem US-Star­t­up Au­ro­ra. Denn Diess will eine deut­sche Lö­sung. Ge­mein­sam mit BMW-Ent­wick­lungs­vor­stand Klaus Fröh­lich (58) ar­bei­tet er an ei­ner au­to­no­men Al­li­anz. Es wäre für die no­to­risch fin­ger­ha­keln­de deut­sche Au­to­in­dus­trie ein epo­cha­les Bünd­nis: die 2019er Re­vo­lu­ti­on ge­wis­ser­ma­ßen.

Die Idee der Stra­te­gen: Die deut­schen Au­to­her­stel­ler und die gro­ßen Zu­lie­fe­rer sol­len ihre Kräf­te beim au­to­no­men Fah­ren bün­deln und ein ge­mein­sa­mes Sys­tem ent­wi­ckeln. BMW und Daim­ler, VW, Audi und Por­sche, dazu Bosch, Con­ti­nen­tal und ZF Fried­richs­ha­fen; auch an­de­re könn­ten da­bei sein, schon aus kar­tell­recht­li­chen Grün­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.