UNTERNEHMEN

„Es kann sein, dass ich zu langfristig gedacht habe“

FRESENIUS Konzernchef Stephan Sturm über den Kurssturz der vergangenen Wochen und warum er trotz eines gescheiterten Deals weiter Lust auf große Übernahmen hat.

MM Herr Sturm, Sie und Ihr Vor­gän­ger Mark Schnei­der wa­ren mehr als zehn Jah­re das Er­folgs­ge­spann im Dax. Jetzt ist Schnei­der Nest­lé-Chef, und die Fre­se­ni­us-Ak­tie steht da, wo sie vor fünf Jah­ren schon ein­mal war. Of­fen­bar hat Ihr Part­ner al­les rich­tig ge­macht und den idea­len Zeit­punkt für den Ab­sprung ge­fun­den.

STE­PHAN STURM Das eine hat mit dem an­de­ren nichts zu tun. Mark Schnei­der und ich sind im­mer noch in gu­tem Kon­takt. Nest­lé war eine tol­le Chan­ce für ihn, und er hat sie ge­nutzt. Es ist ein­fach so, dass sich seit­her in un­se­rem Ge­schäft vie­les ge­än­dert hat. Der re­gu­la­to­ri­sche Druck in ei­nem Teil un­se­rer Ge­schäfts­fel­der ist ge­stie­gen, und auch auf den Ak­ti­en­märk­ten herrscht heu­te eine völ­lig an­de­re Stim­mung als da­mals.

Viel­leicht liegt es aber auch an Ih­nen. Ei­ner Ih­rer Ak­tio­nä­re, der Sie auf ei­ner In­ves­to­ren­kon­fe­renz ge­se­hen hat, be­schrieb uns Ih­ren Auf­tritt so: Sturm hat uns sein Un­ter­neh­men als Bau­stel­le be­schrie­ben, nicht als In­vest­ment­ge­le­gen­heit.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.