NACHTS IM

„Cugó Gran Macina Grand Harbour“, Malta

Ruhe vom Sonnenrummel: eine Fünfsternefestung.

UM­GE­POOLT Aus der al­ten Fes­tung wur­de ein Lu­xus­ho­tel

Die Win­ter sind mild. Manch­mal weht ro­ter Sand aus der Sa­ha­ra her­über. Abends leuch­tet der Sand­stein so gol­den wie in Je­ru­sa­lem. Hier fährt man links, spricht Eng­lisch. Mal­ta ist streng ka­tho­lisch, son­nig, Hun­der­te von Jach­ten lie­gen hier, je­des Jahr 10 Pro­zent mehr Tou­ris­ten, nur zwei­ein­halb Stun­den Flug von Frank­furt – und die Im­mo­bi­li­en­prei­se stei­gen schnel­ler als in Hong­kong.

Ei­gent­lich war es nur eine Fra­ge der Zeit, bis auch Sen­glea, das Vier­tel der Werft­ar­bei­ter, schick wird. Älter, be­schau­li­cher als Val­let­ta, hier le­gen kei­ne Kreuz­fahrt­schif­fe an, sind die Gas­sen mit bun­ten Holz­bal­ko­nen, Bars und Re­stau­rants we­ni­ger voll. Die Fäh­re braucht zehn Mi­nu­ten nach Val­let­ta, falls es an der ei­ge­nen oder Miet­jacht man­gelt.

Das „Cugó Gran Mac­i­na Grand Har­bour“ fügt sich hier wun­der­bar ein. Das Ge­bäu­de ist denk­mal­ge­schützt, eine Fes­tung von 1554 mit me­ter­di­cken Mau­ern (da­hin­ter hat man sei­ne Ruhe, denn ei­nes ist Mal­ta nicht: lei­se), einst Boll­werk der Kreuz­rit­ter, heu­te Bou­ti­que­ho­tel.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.