NAMEN UND NACHRICHTEN

Verduftet

REIMANN Um seine Kreditwürdigkeit nicht zu verspielen, eilt der Clan an die Börse.

RA­DI­KA­LER Pe­ter Harf, en­ger Ver­trau­ter der Fa­mi­lie, wagt ein ris­kan­tes Aben­teu­er

Lange Zeit hat­tenPe­ter Harf (72) so­wie sei­ne Kol­le­gen Bart Becht (62) und Oli­vier Gou­det (54) ei­nen Traum­job. Sie schöpf­ten aus ei­nem Topf von 100 Mil­li­ar­den Dol­lar und über­nah­men da­für ein Un­ter­neh­men nach dem an­de­ren. Nie­mand re­de­te ih­nen rein. Nicht die Rei­mann-Fa­mi­lie, de­ren Ver­mö­gen sie mehr­ten, noch die an­de­ren An­le­ger, die mit der JAB-Hol­ding in­ves­tier­ten. So kauf­te das Trio ei­nen Kaf­fee­kon­zern zu­sam­men und wur­de selbst im­mer rei­cher da­bei.

Die­se wun­der­ba­ren Jah­re sind vor­bei. Becht ging vor Kur­zem im Un­frie­den, und das üb­rig ge­blie­be­ne Duo muss um sei­ne Frei­heit fürch­ten. Denn die JAB-Chefs dür­fen nur so lan­ge ei­gen­stän­dig wal­ten, wie sie das Kre­dit­ri­si­ko auf In­vest­ment­gra­de hal­ten. Rut­schen sie un­ter die ma­gi­sche Li­nie, sagt Harf, „über­neh­men die In­ves­to­ren die Kon­trol­le über die größ­ten Be­tei­li­gun­gen“.

Ner­vo­si­tät greift um sich. Schon hat Harf, an­ders als frü­her kom­mu­ni­ziert, Bör­sen­gän­ge sei­ner wich­tigs­ten As­sets an­ge­kün­digt. Ganz of­fen­sicht­lich, um die In­ves­to­ren mil­de zu stim­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.