ABSTEIGERIN

Kathrin Menges

verlässt Henkel-Vorstand.

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Im Düs­sel­dor­fer Fa­mi­li­en­kon­zern Hen­kel legt man von je­her Wert auf gute Ma­nie­ren. Des­halb war es für Un­ter­neh­mens­chef Hans Van By­len (57) bei­na­he selbst­ver­ständ­lich, Per­so­nal­vor­stän­din Kath­rin Men­ges (54) ei­nen ele­gan­ten Ab­gang zu ver­schaf­fen. Ende 2018 durf­te Men­ges noch un­ter Hur­ra eine be­trieb­li­che Pfle­ge­ver­si­che­rung auf den Weg brin­gen. Im Ja­nu­ar nahm der Hen­kel-Len­ker die Vor­stands­kol­le­gin mit zum Welt­wirt­schafts­fo­rum nach Da­vos. Erst knapp zwei Wo­chen da­nach ließ er mit­tei­len, dass Men­ges „aus per­sön­li­chen Grün­den“ kei­ne wei­te­re Amts­zeit ma­chen wer­de. Das klang nach ge­woll­tem Ver­zicht.

Tat­säch­lich er­füll­te die Per­so­na­le­rin, die Ex-Vor­mann Kas­per Ror­sted (56) 2012 in den Vor­stand be­för­dert hat­te, schon län­ger nicht die ho­hen Er­war­tun­gen des jet­zi­gen Hen­kel-Chefs. Van By­len habe sich ge­ziel­te­re Im­pul­se von Men­ges er­war­tet, wie der Kon­zern Spit­zen­leu­te an­lo­cken und för­dern kann, heißt es in Düs­sel­dorf.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.