NAMEN UND NACHRICHTEN

Ende des Friedens

VOLKSWAGEN I Konzernchef und Betriebsrat belauern sich. Es geht um Zehntausende Jobs.

AUF SEN­DUNG VW-Chef Her­bert Diess reicht die Ren­di­te nicht

Wer hät­te das ge­dacht?“ frag­te Volks­wa­gen-ChefHer­bert Diess (60) An­fang Fe­bru­ar auf sei­nem Lin­ke­dIn-Ac­count: der Soul­klas­si­ker „'I can see cle­ar­ly now' ge­sun­gen vom Ma­nage­ment­team der Volks­wa­gen AG“. Be­geis­tert be­rich­te­te Diess von dem Jah­res­auf­takt-Mee­ting am meck­len­bur­gi­schen Flee­sen­see, bei dem es „vor al­lem um die eher 'wei­chen' Fak­to­ren von Füh­rung“ ge­gan­gen sei.

An­de­re Teil­neh­mer in­des er­leb­ten den Work­shop we­ni­ger har­mo­nisch. Sie be­rich­ten, Diess habe vor al­lem eins klar­ge­macht: wie un­zu­frie­den er ist.

Ei­ni­ge Kern­bot­schaf­ten ließ der Kon­zern­chef an­schlie­ßend per Top­ma­nage­ment­in­fo ver­brei­ten. Es sei „über­le­bens­wich­tig“, das Ver­än­de­rungs­tem­po wei­ter zu er­hö­hen, zi­tie­ren ihn sei­ne in­ter­nen Kom­mu­ni­ka­to­ren. „Ins­be­son­de­re bei Wer­ken der Kern­mer­ke Volks­wa­gen“ reich­ten die Pro­duk­ti­vi­täts­fort­schrit­te nicht, „um gut in die Zu­kunft zu kom­men“. Auch „aus un­se­ren Kon­zern­stel­len in Wolfs­burg“ kom­me zu we­nig Ef­fi­zi­enz.

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