NAMEN UND NACHRICHTEN

Der Zellkon­flikt

VOLKSWAGEN II Der Konzern plant Batteriezellenwerke – und stößt auf Widerstand in Korea.

HOFF­NUNGS­PLAT­TE VW will Bat­te­rie­zel­len für sei­ne E-Au­tos bau­en

Der Plan stand. Die Volks­wa­gen AG woll­te ge­mein­sam mit dem ko­rea­ni­schen Kon­zern SK In­no­va­ti­on Bat­te­rie­zel­len her­stel­len und Mil­li­ar­den Euro in ge­mein­sa­me Wer­ke in­ves­tie­ren. Noch vor Weih­nach­ten soll­te die Sa­che be­schlos­sen wer­den, der Auf­sichts­rat war in fro­her Er­war­tung.

Schon träum­ten die Be­triebs­rä­te von drei Gi­ga­f­a­bri­ken al­lein in Deutsch­land; Em­den viel­leicht, Salz­git­ter, dazu ein Ort ir­gend­wo zwi­schen Zwi­ckau und In­gol­stadt, al­les nah an künf­ti­gen E-Au­to­wer­ken. Es soll­te der ganz gro­ße Wurf wer­den – und ein­zig bis­lang in Deutsch­land.

Wäh­rend die Kol­le­gen Die­ter Zet­sche (65; Daim­ler) und Ha­rald Krü­ger (53; BMW) die In­ves­ti­tio­nen in Mul­ti­mil­li­ar­den­hö­he scheu­en, denkt Volks­wa­gen-Chef Her­bert Diess (60) an­ders. Er möch­te sein spek­ta­ku­lä­res Elek­tri­fi­zie­rungs­pro­gramm ab­si­chern. Bis zu drei Mil­lio­nen Elek­tro­au­tos will Diess 2025 bau­en, da­für bräuch­te al­lein VW deut­lich mehr Zel­len, als ak­tu­ell ins­ge­samt welt­weit pro­du­ziert wer­den. Und für 2030 kal­ku­liert VW so­gar mit ei­ner mög­li­chen Ver­dop­pe­lung auf sechs Mil­lio­nen E-Au­tos.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.