NAMEN UND NACHRICHTEN

Rollentausch

DEUTSCHE POST DHL CEO Frank Appel delegiert die Sanierung – und riskiert seine Autorität.

IN DE­CKUNG Frank Ap­pel räumt doch nicht selbst auf

In Kri­sen­zei­ten packt der Spit­zen­mann selbst an. So un­ge­fähr dürf­te Post-CEO Frank Ap­pel (57) ge­dacht ha­ben, als er Mit­te ver­gan­ge­nen Jah­res ver­sprach, die fäl­li­ge Sa­nie­rung des Brief- und Pa­ket­ge­schäfts in die ei­ge­nen Hän­de zu neh­men – Chef­sa­che!

Der Elan hat au­gen­schein­lich nicht weit ge­tra­gen. Um Pa­ke­te und Brie­fe in Deutsch­land küm­mert sich mitt­ler­wei­le der ehe­ma­li­ge McK­in­sey-Be­ra­ter To­bi­as Mey­er (43) als Chief Ope­ra­ting Of­fi­cer. Vor al­lem aber fällt ein an­de­rer Vor­stands­kol­le­ge als Ak­tiv­pos­ten auf: Ken Al­len (63).

Der Eng­län­der hat lan­ge Jah­re er­folg­reich die Ex­press-Spar­te (ei­li­ge Sen­dun­gen in alle Welt) ge­führt und sie zum größ­ten Ge­winn­brin­ger der Grup­pe ge­pusht. Seit Jah­res­be­ginn ist der Rou­ti­nier für das neue Res­sort „eCom­mer­ce So­lu­ti­ons“ zu­stän­dig. Vor­der­grün­dig ein Ab­stieg, denn hin­ter dem va­gen Ti­tel ver­birgt sich der Pa­ket­ver­sand an pri­va­te Kun­den, auf al­len Märk­ten au­ßer Deutsch­land. Der ist deut­lich klei­ner als das Ex­press­ge­schäft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.