NAMEN UND NACHRICHTEN

Funkloch

ADLER Drei Telekom-Manager sollen einen Modekonzern retten. Die Banken werden nervös.

STURZ­FLUG Ad­ler-CEO Tho­mas Freu­de sorgt für lan­ge Ge­sich­ter

Falls die Head­hun­ter von Egon Zehn­der den Auf­trag hat­ten, für die Mo­de­ket­te Ad­ler ei­nen Chef zu fin­den, der Be­schwer­den ge­wohnt ist, ist ih­nen eine ech­te Trans­fer­leis­tung ge­lun­gen: Tho­mas Freu­de (58), der im Sep­tem­ber 2017 den Job an­trat, lei­te­te zu­vor den Kun­den­dienst der Te­le­kom.

Scha­de nur, dass der Mann schlech­te Nach­rich­ten im­mer noch als sein Kern­ge­biet zu ver­ste­hen scheint. Das Ge­schäft je­den­falls bringt er nicht vor­an. In sei­ner Amts­zeit hat sich der Bör­sen­wert der Mo­de­ket­te (Um­satz: 525 Mil­lio­nen Euro) auf 65 Mil­lio­nen Euro hal­biert, Groß­ak­tio­när S&E Ka­pi­tal sucht seit Mo­na­ten ei­nen Käu­fer – ohne Er­folg.

Schon sind die Ban­ken ner­vös ge­wor­den, zu­mal nach der Plei­te der Bran­chen­grö­ße Ger­ry We­ber. Fi­nanz­krei­se be­rich­ten von ei­nem Kri­sen­tref­fen. Ad­ler-CFO Kars­ten Ode­mann (58) müs­se trotz so­li­der Ka­pi­ta­li­sie­rung alle zwei Wo­chen zum Rap­port an­tre­ten. Das Un­ter­neh­men teilt mit, man ar­bei­te gut mit den Ban­ken zu­sam­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.