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Möbel und Mächte

STEINHOFF Der Skandalkonzern kann nicht wie geplant umschulden.

SITZ­BLO­CKA­DE Die Mö­bel­ket­te XXX­Lutz tor­pe­diert die Stein­hoff-Re­fi­nan­zie­rung

Ende No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res ging ein Auf­at­men durch das Ma­nage­ment des in Jo­han­nes­burg an­säs­si­gen Mö­bel­kon­zerns Stein­hoff: Die Gläu­bi­ger hat­ten sich mit Mehr­heit auf eine Um­schul­dung ge­ei­nigt. Ver­bind­lich­kei­ten von rund 10,7 Mil­li­ar­den Euro soll­ten in Kre­di­te um­struk­tu­riert wer­den, die erst ab 2021 fäl­lig ge­wor­den wä­ren.

Stein­hoff steht un­ter dem Ver­dacht, Bi­lan­zen fri­siert zu ha­ben, die Ak­tie ist seit der Erst­no­tiz 2015 in Frank­furt von rund fünf Euro auf zehn Cent ge­stürzt. Mit der Re­fi­nan­zie­rung schien das Über­le­ben bis auf Wei­te­res ge­si­chert.

Doch die Süd­afri­ka­ner über­sa­hen An­dre­as Sei­fert (64). Der Haupt­ei­gen­tü­mer und Ge­schäfts­füh­rer der Ein­rich­tungs­häu­ser XXX­Lutz – ge­mein­sam mit di­ver­sen Schwes­ter­mar­ken die zweit­größ­te Ket­te der Welt nach Ikea – hat mit Stein­hoff noch eine Rech­nung of­fen. Ohne sein Pla­zet könn­te die kom­plet­te Um­struk­tu­rie­rung kip­pen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.